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Gesucht: Füchsin, Transparent und die neuen Zuständigen vom Amt

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Vor einer Woche gab es endlich wieder einen Polizeieinsatz vor dem Geisterhaus. Diesmal kam sie aber nicht, um jugendliche Blümchenpflanzer oder rüstige ältere Damen vom Guerrilla-Sanieren abzuhalten. Ein Fuchswelpe war einem Auto zu nahe gekommen und musste versorgt werden. Mutter Füchsin saß besorgt etwas abseits hinter dem Holzhaufen vor der Eckladentür. Das Dickicht hat also schon wichtige Funktionen übernommen für die Friedenauer Stadtnatur. Die Füchsin ist im Viertel schon recht bekannt und trabt zuweilen sehr unbekümmert an Passanten vorbei die Gehwege der Bundesallee entlang... Zurück zum Haus: Haben Sie dieses Transparent gesehen? Dann haben Sie großes Glück, denn es hing kaum 24 Stunden an der Ladentür des Geisterhauses, und wahrscheinlich war es nicht gerade die Füchsin, die es abgenommen hat. Vielleicht brauchte jemand eine warme Decke im unbeheizten Geisterhaus? Nun, da so ein Transparent nicht so dicke ist, wollen wir nicht geizen und geben noch eins dazu - natürlich nich...

Frohe Festtage - Wir lassen nicht locker

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Allen treuen "Followern" unseres Blogs wünschen wir, dass Sie ein paar schöne Weihnachtsfeiertage gehabt haben und jetzt in aller Ruhe und Besinnlichkeit dieses unbeschreibliche Jahr ausklingen lassen können. Regierungswechsel - Delta - Omikron - Wirtschaftskrise - gesellschaftliche Zerwürfnisse - andere Sorgen... Da scheint so ein marodes Eckhaus das kleinste aller Probleme zu sein. Aber wird irgendetwas besser, wenn wir uns einfach um diese vermeintlichen Kleinigkeiten nicht mehr kümmern? Meine argentinische Lieblings-Comicfigur Mafalda sagte schon vor mehr als 50 Jahren: "Manchmal lassen die dringenden Dinge keine Zeit für das, was nötig ist." Wir bleiben also dran am Nötigen. Die, die sich da im Bezirk vor ein paar Monaten unbedingt wählen lassen wollten, wussten sehr gut, was zu tun ist - allen voran unser neuer Bezirksbürgermeister - vormals Baustadtrat - Jörn Oltmann. Das Wohnraumproblem ist immer noch da. Wir erwarten, dass der vorhandene Wohnraum verfügbar ...

Im Geist des Novembers

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 ... hatte sich die treue Bloggerin nicht mehr vor die Tür getraut (und auch nicht mehr in die rauen Datenstürme des Internet)... Doch zum Glück war die Nachbarschaftsinitiative trotzdem aktiv - und beGEISTERte die Passanten mit einer neuen Aktion passend zum Gruselabend vor Allerheiligen (All Hallows Eve)... Kennen Sie eigentlich unsere Chronik ? Hier haben wir für Sie festgehalten, wie wir uns in den letzten Jahren rund ums Geisterhaus bemüht haben - halten Sie sich bitte ebenfalls fest, wenn sie reinschauen, denn da steht inzwischen ganz schön viel!

Nicht mehr allein - Die Roten Floristen sind mit uns

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Die Nachbarschaftsinitiative Friedenau freut sich sehr, dass jetzt auch eine Gruppe jüngerer Menschen am Bauzaun für die Wiederbelebung des Geisterhauses aktiv wird. Am Samstag, den 9. Oktober übernahmen die Roten Floristen die Straßenecke und sorgten mit Plakaten, Reden und Musik für Aufmerksamkeit.   Und eigentlich benötigen sie den Wohnraum und ein bezahlbares, gestaltbares und lebenswertes Umfeld noch viel dringender als die alte Bloggerin hier...

Lasershow an der Stuckleinwand

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Gestern abend erhellte ein buntes Laserlichtspiel von Max Weidling die düstere Fassade des Geisterhauses: Die Aktion war Teil des Programms der "KulTOUR", einer gemeinsamen Aktion der in der Südwestpassage zusammengeschlossenen Künstler und Ateliers. Damit bot sie den Vorbeispazierenden eine gute Gelegenheit, den lauen Herbstabend an der frischen Luft zu genießen. Wer genau hinschaute, konnte ein kleines Stückchen durch die sonst dunklen Fenster sehen, wie der Stuck an den Decken der leeren Zimmer erstrahlte.

Bunter Bauzaun

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Bestrickend bunt war es am vergangenen Sonnabend am Bauzaun vor dem Geisterhaus. Die Frauen vom "Social Knitwork" haben ihn mit 800 Strickteilen ins rechte Licht gesetzt und dem Grau aus Himmel und abblätterndem Putz getrotzt. Kurz war die Freude leider auch. Das Kunstwerk durfte nicht bleiben und die Behörden ließen sich nicht erweichen, es noch - wie wir eigentlich vorhatten - eine Woche stehenzulassen. Sie drohten sogar mit der Müllabfuhr. Aufmerksamkeit erfuhr die Aktion trotzdem, sogar die Abendschau widmete ihr ein paar Sekunden. Außerdem kamen fast 100 Unterschriften für einen Brief an unseren Baustadtrat zusammen, mit dem wir ihn zu konsequentem Handeln bezüglich des Geisterhauses motivieren möchten. Der nächste Schritt ist, das angeblich bei der Eigentümerin schon vorhandene Gutachten über den Zustand des Gebäudes den Behörden zugänglich zu machen. Das möchte sie wohl nicht so gern. Ja, es ist anstrengend, doch jetzt muss das Bauamt dringend dranbleiben... Hier noch ...

Samstag 4.9.: Kunstaktion am Geisterhaus!

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