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Offener Brief vom 3.01.2020

Das unbefriedigende Resultat der Einwohnerversammlung lässt uns nicht in Resignation versinken. Wir beginnen das Jahr mit einem offenen Brief an die Bezirksregierung, den Sie hier (Offener Brief vom 3.1.2020) lesen dürfen. Wie geht es dieses Jahr weiter mit dem Geisterhaus? Wir hören förmlich, wie es um Hilfe schreit, es schaut uns anklagend an durch seine letzten heilen Fensterscheiben, in denen sich die Lichter der Nachbarhäuser spiegeln. Wir geben nicht auf, sondern werden nur noch lauter! Diskutiert mit uns die künftigen Aktionen bei unserem nächsten offenen Treffen am Donnerstag, den 23.1.!

Bericht von der Einwohnerversammlung am 4.12.

Voll war es am 4.12. in der alten Bahnhofshalle am S-Bahnhof Friedenau. Mit über 100 Teilnehmern platzte der Raum fast aus allen Nähten, als Vertreter des Bezirksamts, weitere Politiker und unsere "Frontfrau" Ingrid Schipper auf dem Podium zur Diskussion um den Leerstand im "Geisterhaus" an der Odenwald- Ecke Stubenrauchstraße luden. An dieser Stelle erst einmal herzlichen Dank an alle näheren und ferneren Nachbarn für ihr Engagement und die Zeit, die Sie sich für das Thema Leerstand in unserem Bezirk genommen haben! Nachdem der Moderator die Redezeitkontingente auf jeweils 5 Minuten gerecht verteilt hatte, trug zunächst Frau Schipper das Anliegen der Nachbarschaftsinitiative vor: Einsetzen eines Treuhänders zur Anfertigung eines Gutachtens über den Zustand des "Geisterhauses" und die zu erwartenden Kosten einer Instandsetzung der 16 Wohnungen. Daran anschließend sollen Maßnahmen zu ebendieser Instandsetzung in die Wege geleitet werden. Zur Bekräftigun...

Erfolgreiche Zwischenetappe!

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(Quelle: succo/pixabay.de) Den Champagner haben wir zwar noch nicht entkorkt - aber zumindest schon einmal kaltgestellt, denn es gibt Gründe zumindest für kleine Freude: Unser 50. Treffen hat stattgefunden - mit reger Beteiligung von neuen und alten Mitstreiterinnen - ok und ein paar Mitstreitern. Ein erster juristischer Prozess ging - nein, nicht zu unseren, aber zu Gunsten des Geisterhauses und zu Ungunsten der Eigentümerin aus - wir berichteten bereits, gemeinsam mit rbb und diversen Tageszeitungen. Auf unsere "kleine" Online-Petition hin gingen stolze fast 1800 Unterschriften für die Einsetzung eines Treuhänders zur Begutachtung und Instandsetzung des Geisterhauses ein, die wir offiziell am Tag der Einwohnerversammlung dem Bezirksamt übergeben werden. ... Womit einhergeht, dass Sie sich den Tag der Einwohnerversammlung schon einmal mit dickem rotem Stift im Kalender vormerken sollten: am 4.12.2019 um 19:00 in der Bahnhofshalle (S-Café) des S-Bahnhofs Fri...

Achtung, fremdes Transparent!

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Die Nachbarschaftsinitiative Friedenau widerspricht vehement allen Verdächtigungen, das heute am Bauzaun des Geisterhauses sichtbare Transparent sei von ihr. Einerseits ist es schön zu sehen, dass noch weitere Menschen ihren Unmut am Zustand des Hauses öffentlich kundtun. Dafür ist so ein Bauzaun ja geeignet. Dennoch - lesen Sie hier drei Gründe, weswegen dieses Transparent nicht von uns sein kann: Wir nutzen keine internetaffinen (oder heißt es "internet-affigen"?)  englischen Abkürzungen. Überhaupt ist unser Schreibstil viel feiner! Wir können besser malen! Vor allem: Wir nutzen den Bauzaun bereits seit zwei Jahren. Warum sollten wir ihn jetzt erst thematisieren? Mit anderen Worten: Welcher Blitzmerker war denn da unterwegs? So bleibt uns zu hoffen, dass die Autoren dieser Aktion wenigstens noch so aktiv sind und auch unsere Online-Petition unterzeichnet haben. Wo wir gerade beim Thema sind: Haben Sie schon...? Wenn nicht, dann jetzt aber schnell - eine Woche lang l...

Gericht beschließt: Verfallenlassen ist nicht rechtens!

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Vor zwei Wochen ging die Kunde, dass die Geisterhauseigentümerin das Bezirksamt verklagt hatte, weil sie die Bußgelder wegen Nichtvornahme von Instandsetzungsmaßnahmen für unrechtmäßig hielt. Bei der Verhandlung am 30.10. am Verwaltungsgericht waren wir natürlich live dabei! Leider konnte der klagende Anwalt vor Gericht weder die gute Absicht der Hauseigentümerin, das Haus instandsetzen lassen zu WOLLEN, glaubhaft machen, noch die Unzumutbarkeit wegen Unwirtschaftlichkeit eines solchen Vorhabens darlegen, zumal er mangels Gutachten nicht eine einzige Zahl nennen konnte, wie hoch denn die Sanierungskosten ungefähr liegen könnten. Die Klage der Eigentümerin gegen Bußgelder wegen unterlassener Instandsetzung ist also abgewiesen worden. Da hätten die guten Hausgeister schon am liebsten die Sektkorken durch die splittrigen Fenster herausfliegen lassen! Passend zu Halloween war das mediale Interesse am berühmten Geisterhaus sehr hoch und führende Medien berichteten ausgiebig: Abendscha...

Bitte die Petition unterzeichnen

Liebe Wohnrauminteressierte, wir haben eine Petition gestartet, um unser Anliegen in die Breite zu streuen und Unterstützer zu finden. Zusammengefasst: Seit April 2018 liegt mit der neuen Fassung des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes die rechtliche Möglichkeit für die Einsetzung eines Treuhänders vor. Die BVV forderte am 10.04.19 das Bezirksamt auf, die Einsetzung eines Treuhänders zu prüfen. Es muss endlich ein erster Schritt getan werden! Bitte unterzeichnen Sie die Petition auf: https://www.openpetition.de/petition/online/leerstand-in-friedenau-beenden Das Geisterhaus wird es Ihnen danken! Versprochen!

Tierisch schlimme Zustände... und kein Tier kümmert es...

... das ist so etwa die Quintessenz unseres Treffens mit den Bezirksstadträten Oltmann und Heiß am 9. September... dazu gleich noch mehr. Für die Aktionsinteressierten und möglichen Mitmacher auf egal wie viel Beinen aber zunächst die frohe Nachricht, dass morgen schon das "Café Flora" wieder öffnet... Am Samstag, 14.9.2019 um 12 Uhr Das Motto "Tier" soll im Zentrum der Veranstaltung stehen, denn wir sind tierisch sauer! Leider haben sich weder die Sektion "Bauen" und noch viel weniger "Wohnen" in irgendeiner Weise mit den konstruktiven Plänen und Vorschlägen der Nachbarschaftsinitiative zur Rettung des Geisterhauses über die Mittel der Zwangsverwaltung und Instandsetzung befasst. Über die im rbb ausführlich berichteten Vorstöße der Steglitz-Zehlendorfer sowie Pankower Behörden in ähnlich gelagerten Fällen von Schrottimmobilien wusste Frau Heiß offenbar nicht einmal Bescheid! Weitergehende Maßnahmen wurden mit Verweis auf unklare Gesetzeslag...